Theodor Emil Clauß

Emil Theodor Clauß

Theodor Emil Clauß wurde am 19. März 1845 in Lößnitz im Erzgebirge als Sohn eines Nadlermeisters geboren. Nach dem Besuch des Gym-nasiums seiner Vaterstadt studierte er in Leipzig Rechtswissenschaften, war anschließend als Referendar an den Amtsgerichten Lößnitz und Hohenstein-Ernsttal tätig und danach bei der Stadt Chemnitz beschäftigt.

In Penig übte er 10 Jahre das Amt des Bürgermeisters aus, bevor er am 13. September 1884 zum Bürgermeister der Stadt Eisenberg gewählt und am 01. Dezember des gleichen Jahres in das Amt eingeführt wurde. 30 Jahre lang, bis zu seinem Tod am 30. September 1914, lenkte er die Geschicke der Stadt Eisenberg, die sich in dieser Zeit von einem Provinzialstädtchen zu einer lebhaften, aufstrebenden Industriestadt entwickelte.

Der mit Berta Scherzer verheiratete Vater von 3 Kindern war neben seiner Tätigkeit als Bürgermeister auch Abgeordneter der Städte des Westkreises im Altenburger Landtag. Als langjähriger Direktor der Schützengesellschaft und Mitbegründer des Geschichts- und Altertumsforschenden Vereins nahm er rege am gesellschaftlichen Leben in Eisenberg teil. Die Errichtung des Gaswerkes, die Einweihung des neuen Postgebäudes, die Gründung des Wasserwerkes, die Einrichtung der Stadtbücherei, der Bau und die Eröffnung des Johanniter-Krankenhauses sind nur einige der für Eisenberg wichtigen Ereignisse, die in die Amtszeit von Theodor Emil Clauß fallen.

Letzte Aktualisierung: 24.02.2012
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